Rauchmelder retten leben
WER WECKT SIE, WENN ES NACHTS BRENNT?

Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier W#nden. Gefährlich ist ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.
Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben - der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder, Feuermelder) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
Rauchmelderpflicht auch in Hamburg!
Hamburgische Bauordnung (HBauO) von 2006 sieht vor: Rauchmelder
- in Neu-, Um- als auch in Bestandsbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer
- für Flure, die als Rettungsweg dienen
- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis zum 31. Dezember 2010
Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
- das Gerät sollte mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer versehen sein
- es sollte mit der Angabe DIN EN 14604 versehen sein (Definiert die Mindestanforderungen)*
- Die Melder unterliegen ständigen Qualitätskontrollen, wenn Sie das VdS-Prüfzeichen tragen
- Lithium-Batterien mit einer Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren
- Oftmals zusätzliche Schnittstellen z. B. für Funksender
- Leuchtdiode zur Batteriebereitschaftsanzeige
* Mindestleistungsmerkmale nach DIN EN 14604
- Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen.
- Mindestens 30 Tage bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt ein wiederkehrendes Warnsignal
- Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Melders ist Voraussetzung.
- Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer eindringen können.
Wo werden Rauchmelder installiert?
In Privathaushalten gehören Rauchmelder immer an die Decke möglichst in der Raummitte, aber in jedem Fall mindestens 50 Zentimeter von der Wand entfernt.
Vorzugsweise sind sie vor den Schlafräumen zu installieren und in den Schlafzimmern selbst - vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehapparate o. ä. benutzen. Auch die Kinderzimmer sollten Sie durch ein zusätzliches Gerät schützen.
In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller.
In Küchen und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarme ausgelöst werden könnten. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation.
In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so daß ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.
Einen Mindestschutz schafft in eingeschossigen Wohnungen ein Rauchmelder im Flur vor den Schlafräumen; in mehrgeschossigen Häusern Rauchmelder in den jeweiligen Fluren oder über der Treppe.
Empfehlenswert ist die Ausstattung aller Räume (außer Küche und Bad).
Viele weitere Informationen zu Rauchmeldern und besonders deren Kauf und Installation finden Sie auch unter: http://www.rauchmelder-lebensretter.de

