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Alarmierung

Früher fand die Alarmierung durch eine Telefonkette statt (jedes Mitglied ruft den nächsten auf der Liste an), mit Sirene und später über analoge Funkmeldeempfänger.

1993 bis 1996 wurde das Meldesystem in Hamburg auf ein digitales umgestellt. 1994 hat Neuenfelde Süd die digitalen Meldeempfänger (DME) der Marke Swissphone Patron bekommen („Pieper“ genannt) und wird damit alarmiert. Er ist nur noch ungefähr so groß wie ein normaler Pager und kann damit problemlos mitgeführt werden. Dieses digitale System macht es möglich, nicht nur einen Alarmton, wie z.B. bei der Sirene zu übermitteln, sondern zusätzlich vibriert er auch und zeigt auf seinem LCD-Display weitere Informationen an. Dazu gehört der Einsatzort, Meldung der Anrufer (Schadensart) und welche weiteren Kräfte evtl. mit alarmiert wurden. Die Pieper besitzen die Möglichkeit verschiedene Schleifen zu programmieren um nicht immer die ganze Wehr zu alarmieren, sondern z.B. auch Führungskräfte alleine zu informieren. Die Pieper besitzen weiterhin eine Hintergrundbeleuchtung und eine eingebaute Weckfunktion.

Je nach Schadensart, bzw. eingeschätzter Schwere des Unfalls, gibt es für die Alarmierung vier verschiedene Signaltöne. Es gibt den Vollalarm, z.B. für Gebäudebrände oder Menschen in Lebensgefahr. Den Kleinalarm, z.B. für brennende Müllcontainer, den Alarm für Erstversorgung für nicht lebensgefährliche Verletzungen/Erkrankungen und den Bereitstellungsalarm. Er dient dazu die Einsatzgruppe zur Bereitstellung ins Feuerwehrhaus zu rufen. Je nach Version des Piepers speichert er die letzten 20 - 80 Einsätze, die dann auf dem Display wiederabrufbar sind.

Klicken Sie auf die folgenden Links, um sich die unterschiedlichen Alarmtöne des Piepers anzuhören.

Vollalarm [394 KB]
Kleinalarm [384 KB]
Erstehilfe [436 KB]
Bereitstellung [470 KB]
Weckfunktion [424 KB]  


1998 wurde in Hamburg das neue Feuereinsatzleitsystem (FELS) eingeweiht. Seit dem werden die Feuerwehren zeitgleich zusätzlich über ein Fax mit weiteren wichtigen Infos zum Einsatz versorgt.